// Angstpatienten

Hypnose

Der Begriff Hypnose gründet auf dem griechischen Gott des Schlafes Hypnos.

Durch Hypnose kann beim Zahnarzt fast unmerklich innerhalb eines Gespräches ein anderer Bewusstseinszustand herbeigeführt werden. Dabei nimmt die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Patient einen großen Stellenwert ein. Oft etabliert sich eine entspannte Atmosphäre, in der der Patient einen traumähnlichen Zustand der Gelassenheit, Faszination und Versenkung erlebt. Sonst Angst auslösende Reize können durch Hypnose umgewandelt werden, so dass der Patient durch sie nicht mehr belastet wird. Der Patient wird so einer ruhigen und gelassenen Behandlung ausgesetzt. 

Die Hypnosefähigkeit eines Menschen hängt von seiner Fertigkeit ab, sich auf ein Thema zu konzentrieren. 

Während der Behandlung beim Zahnarzt spürt der hypnotisierte Patient, dass der Zahnarzt „etwas macht“. Der Patient nimmt allerdings keine direkten Schmerzempfindungen wahr, weil er zum Beispiel dazu angehalten wird, in Hypnose auf einem Fahrrad zu fahren. Von einer Zahnentfernung ausgelöste Schmerzen deutet der hypnotisierte Patient dabei um, so als sei das Radfahren in diesem Moment sehr anstrengend. Schmerz verwandelt sich hier in körperliche Anstrengung. 

Fantasie, Einbildungskraft und Konzentrationsfähigkeit steigern den hypnotischen Vorgang und tragen in hohem Maße zu einer ruhigen Behandlung bei. Dies gilt vor allem für Patienten, die unter Zahnarztangst leiden. 

Die Hypnose hat allein das Ziel, dem Leidenden zu helfen!